Mein Sohn der Kloputzer

Bei der Bild wurden zwei Politikerinnen interviewt – von den Grünen und von der CDU, welche irgendwann einmal angeblich eine konservative Partei war.

AKK und KGE – zwei Frauen mit unaussprechlichen Namen, die man daher abkürzt.
Es ist wirklich erschreckend festzustellen, dass sowohl die Grünen Politikerin, als auch die CDU-Frau, beide tief im Feminismus verankert sind und beide klassische Rollenbilder ablehnen und die „moderne“ Rollentausch-Ideologie pushen. AKK wird wohl sogar als potentielle Kanzlerin gehandelt. Deutschland wird also immer feministischer und weniger lebenswert für Männer.

Hier das Interview:

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/akk-und-kge-wir-sind-quotenfrauen-aber-das-stoert-uns-nicht-60314490.bild.html


Wie haben Sie Familie und Karriere geschafft?

AKK: „Indem ich ganz klassisch die Rollen zwischen Vollzeit und Teilzeit mit meinem Mann getauscht habe. Er ist ein wirklich emanzipierter Mann. Liegt vielleicht daran, dass er mit vier Schwestern groß wurde. Als ich in den Bundestag nachgerückt bin, hat er sich um unseren Jüngsten zu Hause gekümmert und war der Held jeder Krabbelgruppe.“

Sie hat die Rollen getauscht und nennt ihren Mann nun „emanzipiert“ anstatt eierlosen Beta. Dass er mit 4 Schwestern groß wurde, kann sicherlich zur Betaisierung beigetragen haben, wenn er sich schon dort nicht durchsetzen konnte. Er war der „Held“ jeder Krabbelgruppe – ein wirklich unheimlich erstrebenswerter Traum jedes Mannes.


AKK ist Mutter von zwei Söhnen (31 und 21) und einer Tochter (28). KGE hat zwei Jungs (29 und 27 Jahre alt).

Was haben Sie Ihren Söhnen in Sachen Emanzipation beigebracht?

AKK: „Sie kennen von zu Hause keine klassische Rollenteilung. Das prägt. Bisher konnte ich keine Anflüge von ausgemachtem Machotum entdecken. Ich würde da auch sofort reingrätschen.“

KGE: „Bei uns war immer klar: Wenn du kein Klo putzen kannst, kriegst du nie eine Freundin.“

Die Kinder kennen keine klassischen Rollen, d.h. die Söhne wurden zu Betas erzogen und die Tochter (höchstwahrscheinlich) zu einer lauten, kalten, unweiblichen Emanze. Sobald diese nun erwachsenen Söhne sich heute etwas maskuliner verhalten möchten, würde die Mutter „sofort reingrätschen“.

Die Söhne sind 21 Jahre und 31 Jahre alt und werden immer noch von der dominanten Mutter bevormundet. Wie traurig ist das bitte? Dass die eigene Mutter selbst in dem Alter den Söhnen vorschreibt, wie Beta und schwach sie zu sein haben – während sie die Tochter wahrscheinlich zum „Karriere machen“ pusht und ihr verbietet zu viel im Haushalt zu tun.

KGE bringt dann den Brüller des Tages! Wer kein Klo putzen kann, kriegt keine Freundin – was für eine absurde Logik! Genau das Gegenteil ist der Fall – wer als Mann zu unmännlich ist und weibliches Verhalten an den Tag legt und sich unterwürfig (Beta) verhält, wird von Frauen gemieden. So sieht die Realität aus – wie kann man die eigenen Söhne so belügen?!

Ich hatte bereits über Feministen als Mütter geschrieben. Man kann sich hier sehr gut vorstellen, wie vor allem die Jungs in Kindheit und Schulzeit gelitten haben und dank mangelnder Durchsetzungskraft wahrscheinlich zum Mobbing-Opfer wurden. Der emanzipierte Spitzname „Kloputzer“ wurde hier vielleicht relativ schnell verabreicht.

Unmännliche Männer nennt man in der US-Manosphere „Betas“, im Männermagazin heissen sie „Pudel“ und im Alpha-Buch von Kollegah werden sie als „Lauch“ betitelt – vielleicht könnte man sie nach diesem Interview nun ebenfalls „Kloputzer“ nennen.

Zum Thema Hausarbeit hatte ich schon öfter geschrieben, dass man diese als Mann IMMER outsourcen kann (eine Putzfrau kostet 2 Euro/Std in Vietnam und 10 Euro/Std in Deutschland), wenn man gerade mal ohne Frau ist.

In dieser Geschichte kann man den Jungs nur ernsthaft wünschen, dass sie irgendwann ihre Eier entdecken und gegen die krasse Beta-Erziehung der dominanten Mutter rebellieren und doch noch ein klein wenig zu Maskulinität und männlicher Stärke finden können, auch wenn diese in der Ideologie der Parteien der Mütter heute definitiv nicht gewünscht ist. Ansonsten droht ein unterwürfiges Leben als Zahlsklave und Beta/Pudel/Lauch/Kloputzer, oder aber sie bleiben Dauer-Single, eine andere Alternative sehe ich bei dieser fatalen Erziehung nicht.

Welche Gedanken hatten die Söhne wohl, als sie in der Bild lesen mussten, dass sie von der eigenen Mutter zum Kloputzer erzogen worden sind um so eine Freundin zu finden und dass der eigene Vater der „Held in der Krabbelgruppe“ war?

Eine Ideologie, die solch einen Rollentausch bewirbt, kann es nur im „emanzipierten“ Westen geben und jeder der darin verfangen ist, kann einem Leid tun.

Lesenswert sind hierzu auch einige Kommentare in der Epoch Times:
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/goering-eckardt-wenn-du-kein-klo-putzen-kannst-kriegst-du-nie-eine-freundin-a2804801.html

Autor: rotepilleblog

ich bin Ende 30 und lebe in Südostasien und Europa. Ich blogge über Beziehungen von Frauen und Männern und einen maskulinen Lebensstil. Männlicher werden in einer feministischen Gesellschaft. Mein beliebtes Buch "Ohne Angst Männlich" bei amazon bestellen: https://t.co/3CvAcGm1Nq Per Email zu erreichen unter HenryFenech@yahoo.com

14 Kommentare zu „Mein Sohn der Kloputzer“

  1. Ja… äh… ich denke schon, dass die Dame da Recht hat: Wer nichtmal ein Klo putzen kann, bekommt _wirklich_ keine Freundin; Frauen legen durchaus Wert darauf, dass Männer Sachen _können_.

    Das beschreibt aber v.a. sehr schön das, was Feministen unter „Kompetenz“ und „Fähigkeiten“ verstehen: Selbstverständlichkeiten. Die feiern sich ja regelmäßig dafür, dass sie untenrum bluten; da hat Klo putzen im Vergleich doch tatsächlich ein Anspruchsniveau….

    Schöner Artikel, übrigens.

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    1. „können“ ist hier eh das falsche Wort. Die Frage ist, ob man es will und die Rolle als Kloputzer übernehmen will. Ich würde das nie tun, wurde jedoch auch zum Glück nicht gefordert 😉

      Dass die potentielle Kanzlerin so einen Rollentausch fordert, halte ich für sehr bedenklich.

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      1. In den Kommentaren bei Epoch Times gefiel mir der ganz gut, dass sie damit eigentlich sagt, dass ihre ach so toll Kloputzenden Söhne mit gut 30 noch keine Freundin haben.

        Was das verheerende ist – in der Regel sucht man sich ja nicht, wie Frauen, die irgendwie einen Papa-Charakter suchen, eine, die ganz, ganz sicher nicht so ist wie Mama. Von daher steht den Kindern der beiden Hexen ja eine durchaus ansehnliche und respektable Frauenschaft gegenüber. Theoretisch. Praktisch wird’s halt nix, bei so „emanzipierten“ „Männern“. Und das, trotzdem die mit den Genen zuminedst sehr männlich aussehen dürften…

        – und ich nehm das nicht mehr zu ernst; das regt mich nur aus. Relax, enjoy the decline, und die armen, attraktiven, kloputzenden Frauen wollen ja auch bespaßt werden 😉

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  2. […]nennt ihren Mann nun „emanzipiert“ anstatt eierlosen Beta.[…]
    Treffer, versenkt 🙂
    Emanzipieren bedeutet fuer Frauen: wie ein Mann werden.
    Fuer Kinder bedeutet es, sich unabhaengig von den Eltern zu machen.
    Fuer Maenner bedeutet es gar nichts, denn sie sind eh schon ein Mann (und muessen nicht „wie in Mann werden“) und die Feminisierung hat massiv zum „failure to launch“ beigetragen, d.h. altersmaessig Maenner, die sich wie Kinder verhalten.

    Ansonsten ist es natuerlich eine reine Unverschaemtheit der globalen Patriarchie, dass noch keine vollautomatische Kloputzmaschine erfunden wurde. Waschmaschine, Trockner, Buegelmaschinen, Spuelmaschinen etc., gibt es ja bereits. Die Patriarchie muss also die Entwicklung der Kloputzmaschine unterdruecken. Ich fordere die Feministinnen auf, dieses Problem zu beheben. Es ist ja nur dann eine Konspirationstheorie, wenn’s falsch ist 😛 🙂 😉

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  3. Ich stehe auf dem Schlauch! Ich stehe immer dann auf dem Schlauch, wenn irgend eine Eigenschaft des Mannes ihn sofort in die Alpha oder Beta-Ecke (Omega?) stellt. Für mich ist das einfach nicht nachvollziehbar, sind wir Menschen, (ja, Männer auch!!!) doch viel komplexere Wesen. Also wenn ein Mann, (oder Sohn) im Hauhalt hilft und auch einmal das Klo putzt, (das er ja auch benutzt), gibt das für mich weder Punkte noch Punkte-Abzug, sondern ist einfach so banal und selbstverständlich, dass es eigentlich nicht der Rede Wert ist. Männer sind doch dann interessant, wenn sie vielfältig sind. Wie Frauen auch, denke ich. Aber wie gesagt, mein Blickwinkel ist da einfach etwas anders eingestellt. Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Männer in der Regel sehr gut (besser als Frauen?) putzen können, wenn—–sie sich dann tatsächlich mal dazu „hernieder“ lassen.
    Das Gleiche gilt ja auch für’s Kochen. Aber ach Gottchen, ich komme halt einfach nicht draus. Da ich eine Frau bin, bin ich ja eh Omega. Das erklärt vermutlich alles. Also, was soll’s.

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  4. Ok, eine nicht ganz einfache Thematik. Ich versuch mich mal an einer Erklärung. Es kommt darauf an, vor welchem Hintergrund der Mann das Klo putzt, also wie generell sein Selbstverständnis und Mindset als Mann ist.

    Wenn zwei das Gleiche tun ist es nicht dasselbe.

    Die Einstellung des Mannes zur Welt, zu sich selbst, zum anderen Geschlecht,wird in der Manosphere vereinfacht als „Alpha“ und „Beta“ beschrieben.

    Das Klo putzen ist eine lästige, aber notwendige Alltagstätigkeit und erstmal als neutral vor diesem Hintergrund zu sehen.

    Worauf es ankommt ist: Wenn ein Mann, der z.B. der Held der Krabbelgruppe ist, in „Hello – Kitty“ – Bettwäsche schläft, bei Ed Sheeran in Tränen ausbricht und abends mit seiner Frau / Partnerin „Ghost – Nachricht von Sam“ schaut, immer nur jammert und schwach agiert; wenn der dann auch noch das Klo putzt, dann komplettiert das das Ganze Bild eines „Beta“.

    Wenn hingegen ein „Alpha“, also z.B. so einer wie James Bond das Klo putzt, verdirbt das nichts. Sein „Frame“ des „Alpha“ ist so stark, dass eine Tätigkeit wie z.B. Klo putzen das nicht verderben kann. Was nicht heißt, dass er das Klo jemals putzen würde.

    „Mein Sohn der Kloputzer“ steht synonym für einen ängstlichen, schwachen, wenig selbstbewußten, durchsetzungsunfähigen Mann, der von der heutigen Gesellschaft angestrebt wird.

    Ich hoffe ich konnte es einigermaßen erklären, über Ergänzungen bzw. Korrekturen bin ich selbstverständlich nicht böse.

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    1. In dem Fall ist es natürlich der Sohn der Politikerin, die ÖFFENTLICH sagt, dass ihr Sohn zu Hause das Klo putzen musste. Das ist eine erniedrigende Tätigkeit. Oder zumindest etwas, das niemandem Spaß macht.

      Solche Tätigkeiten sollten outgesourced werden. Wieso sollte man dies als Mann machen, wenn man sich eine Putzfrau leisten kann?!
      Weil einem langweilig ist?

      Und diese „Politikerin“ bringt ihrem Sohn bei, mit solch unterwürfigem Verhalten wie Kloputzen (oder z.B. der Frau Kaffee servieren, Frühstück ans Bett, Blumen kaufen, oder sogar die Füsse massieren, etc.) würde man „eine Freundin bekommen“ – wie lächerlich ist das denn bitte?

      Unterwürfige Männer sind so ziemlich das unattraktivste, was es gibt und natürlich 100% Beta.

      Ein High Status (Alpha-)Mann wie James Bond wird sicher nicht das Klo Putzen, weil er dafür gar keine Zeit hat (und keinen Bock drauf). Er ist mit anderen Dingen beschäftigt und er kann das Kloputzen anderen überlassen, die er dafür bezahlt.

      Die These der Politiker-Tante jedoch – Mach Hausarbeit, sei unterwürfig, das finden Frauen toll – ist ein große Lüge.

      Die Ideologie dieser Feministen ist doch: Starke Frau, die „Karriere“ macht = Toll – Schwacher Mann, der Hausarbeit macht und sich unterwürfig/Beta verhält = Toll und modern.

      Das geht so weit, dass der eigene Sohn in der Bild am Sonntag als Kloputzer (eine unterwürfige, unmännliche Beta-Tätigkeit) geoutet wird und sie merkt womöglich noch nicht einmal, wie peinlich das ist. Wahrscheinlich muss der Sohn als „moderner, emanzipierter Mann“ auch Frauen das Frühstück ans Bett bringen, dann die Füße massieren und sofort danach Blumen kaufen gehen. Viele Männer verhalten sich heute wirklich so, weil sie so konditioniert wurden – während die Frau niemals etwas für sie tun würde (denn sie ist ja eine „starke, unabhängige Karriere-Frau“).

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    2. Also bombegranate! Hab‘ ich das echt verstanden, dass es gar nicht ums Klo geht, sondern um das rosa Tütü und der Held spielen in der Kinderkrabbelgruppe, Hallo Kitty und so. Das hat aber damit zu tun, dass der Mann sich unnötig „feminisiert“ und sich so freiwillig zum Idioten macht. Wie Du recht sagst, kommt es nämlich auf die „Attitüde“ an und nicht auf die Tätigkeit. Frauen die sich „zu Männern“ machen lassen (oder freiwillig maskulineren) sind ja auch etwas lächerlich. Und ja, viele versuchen es ja trotzdem. Für mich ist auf jeden Fall das Schwierigste ein „guter Mensch“ zu sein, jenseits von Geschlechter-clichées. Nur schon das ist schwierig genug. Und ja, ehrlich gesagt, ich putze auch nicht gern das Klo, obwohl ich eine Frau bin. Und ja, aufs Alter hin leiste ich mir sogar eine Putzhilfe. Bei einigen Frauen kommt das übrigens ganz schräg an. Die finden, ich könne das gefälligst selbst als Frau. Bis zum Grab. Also meinen inneren Pascha kenne ich auch. Musste anfänglich grausam gegen das schlechte Gewissen ankämpfen, aber es hat sich gelohnt.

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  5. Es kommt immer auf den Kontext an, nicht auf die Tätigkeit als solche. Eine Äußerung in der Art, dass man(n) keine Freundin bekommt wenn man kein Klo putzt, bedeutet ja übersetzt nichts anderes, als dass der Mann sich zu unterwerfen hat, sonst keine Freundin.

    Und das ist ja gerade die Lüge. Es wird so getan, als sei der unterwürfige Mann sexy. Hör dir mal Ed Sheeran oder Adel Tawil usw. an. Da wird einem schlecht, ohne Witz.

    Auch gestandene Männer putzen ab und an mal das Klo, z.B. müssen die US Marines oder SEALs auch Klos putzen während ihrer Ausbildung.

    Wenn man als Mann seine Eier nicht verloren hat und ein maskulines Leben lebt, dann kann man seiner Freundin auch mal den Kaffee ans Bett bringen…

    Gefällt 2 Personen

      1. Ach was, liebevolle Gesten sind immer willkommen. Nur eben zwanghaft eingefordert töten sie die Lust und Freiwilligkeit. So ist es doch. Ausserdem sollte es selbstverständlich gegenseitig sein. Aus Liebe und Lust und nicht aus Zwang. Das meine Lieben, wäre nämlich die hohe Kunst der Liebe. Leider fängt dann irgendwann einer an zu rechnen, oder zu nörgeln, oder einzufordern; (meistens die Frau?) und schon ist alles kaputt.

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