Unfassbare Dummheit

„Wie kann man eigentlich so dumm sein?“ war die Frage, die mir durch den Kopf ging als ich gestern diese Amazon Bewertung von „Die eigene Frau im Griff – der Beziehungsratgeber für maskuline Männer“ gesehen habe:


Anleitung für Vergewaltigung von Frauen
VonAntiquaram 2. April 2018
Henry Fenech gibt in seinem Buch detaillierte Beschreibungen darüber ab, wie man eine Frau vergewaltigen kann. Nein, ich habe das ganze Buch nicht gelesen. Ich habe den Buchauszug auf seinen widerlichen Blog gelesen. Darin heißt es unter anderem:

„Auf keinen Fall darf nach dem Sex gefragt werden „War ich gut?“ oder „Bist du zufrieden?“ Ein maskuliner Alpha Mann geht immer davon aus und braucht keine Bestätigung“. Klar, und dieser Satz sagt auch alles über dieses Buch aus. Warum eine Beziehung führen, wenn man den anderen (den „devoten“ Partner) herabwürdigen kann?

Dazu mag nur noch hinzugefügt werden, dass Henry Fenech stolz darauf ist, in Deutschland keine Partnerin gefunden zu haben. Darum muss er den Großteil seines Lebens in asiatischen Ländern verbringen, in der die Frauen noch in so hilflosen Situationen sind, dass man sie ungestörter vergewaltigen kann!

Wer so etwas braucht: Herzlichen Glückwunsch!

Wer von einem harmlosen Text so getriggert ist, und dann gleich eine Straftat wie Vergewaltigung unterstellt, ist wirklich armselig.

Zuzugeben, das Buch nicht gelesen zu haben und dann aufgrund eines Auszuges solche Sachen zu behaupten – so macht man sich selbst lächerlich.

Es ist mir ein Rätsel, wie selbst eine krass gefrustete, hasserfüllte Emanze oder ein männlichkeitshassender White Knight Beta aus diesem Zitat auf das Thema Vergewaltigung kommt:

„Auf keinen Fall darf nach dem Sex gefragt werden „War ich gut?“ oder „Bist du zufrieden?“ Ein maskuliner Alpha Mann geht immer davon aus und braucht keine Bestätigung“.

Es geht hier doch darum als Mann nach dem (einvernehmlichen) Sex nicht bedürftig nach Bestätigung und Anerkennung zu fischen (auch als „fishing for compliments“ bekannt). Dies hingegen tut wohl die Schreiberin/der Schreiber bei ihrer feministischen Peer-Group oder bei wem auch immer er/sie damit landen will.

Mir scheint den Feministen fehlen, besonders im deutschsprachigen Raum, die Feindbilder. Immer nur auf Birgit Kelle rumzuhacken, wird ihnen wohl zu langweilig. Und die meisten Männer widersprechen dem Mainstream-Feminismus nicht offen.

Eine Bitte an die echten Leser meiner kindle Bücher: Hinterlasst doch bitte ehrliche Reviews nach dem Lesen. Da ist es mir dann auch egal, ob 3* oder 5*, solange es ehrlich ist und man somit solche Schreiber überstimmt.

Ich kenne das selbst von mir: Ich habe ca. 120 Bücher auf meinem kindle und bewerte trotzdem nur selten. Dies sollte man aber dennoch tun, gerade bei kleineren Autoren.

Eine 1* Hater Bewertung habe ich noch nie abgegeben, das ist mir zu kindisch.

Es gibt bei Amazon relativ viele Bücher zu Themen wie den eigenen Mann zu führen, zu kontrollieren, als Frau die Hosen an zu haben und den Mann zu dominieren oder auch an sein Geld zu kommen und ihn finanziell abzuzocken. „Female led relationship“ nennt sich soetwas Schreckliches. „So findest Du einen reichen Mann und bringst ihn dazu alles für dich zu tun“ wird Frauen in den Büchern oft versprochen. Reiche Betas gezielt ausfindig machen und dann melken. Soetwas gilt dann als witzig oder modern. Aber spricht man sich für traditionelle und gesunde Rollenbilder aus, schreien Emanzen sofort „Vergewaltigung!“.

Auch wenn man keine kindle Bücher kauft und hier im Blog liest, kann man mit einem Amazon Account dort bewerten. Eigentlich ein Witz, dass jeder selbst ohne echten Kauf dort eine vollwertige Bewertung abgeben darf.

Da viele Leute anscheinend keinen kindle haben und auch nicht auf ihrem Smartphone oder PC lesen wollen (was mit der kindle Software problemlos geht), will ich bald ein Buch im Taschenbuch Format veröffentlichen.

Mein Hauptaugenmerk ist es weiterhin, Männern zu helfen und Tipps für ein unabhängigeres Leben mit mehr Männlichkeit zu geben. Verunsicherten Beta Nice Guys zu helfen, aus der Blue Pill Matrix Programmierung auszubrechen und bessere und glücklichere Beziehungen zu führen, als man dies als Beta Fußabtreter Mann tun würde.

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Autor: rotepilleblog

ich bin Ende 30 und lebe in Südostasien und Europa. Ich blogge über Beziehungen von Frauen und Männern und einen maskulinen Lebensstil. Männlicher werden in einer feministischen Gesellschaft. Mein beliebtes eBook "Ohne Angst Männlich" bei amazon: https://t.co/3CvAcGm1Nq Per Email zu erreichen unter HenryFenech@yahoo.com

22 Kommentare zu „Unfassbare Dummheit“

  1. Mach dir nichts draus, Henry.
    Es gibt nun mal solche missgünstigen, sexuell frustrierten Personen, die ihr eigenes erbärmliches Ego pushen, indem sie versuchen, anderen zu schaden.
    Wenigstens hat die Person zugegeben, das Buch gar nicht gelesen zu haben. Aus dieser Aussage kann dann jeder unvoreingenommene Kaufinteressent seine eigenen Schlüsse ziehen.

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  2. Unfassbare Dummheit. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

    Doch, vielleicht noch, dass es einem normalen Mann nicht möglich ist, eine Frau zu vergewaltigen. Denn es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie ein Mann eine Frau vergewaltigen kann:
    Entweder sie hat Angst und lässt es über sich ergehen oder er hat sie mit KO-Tropfen betäubt. Aber dann verhält sie sich wie ein „toter Fisch“.
    Aber kein normaler Mann hat Lust auf einen „toten Fisch“. Nicht wenige Männer können bei solchen Frauen noch nicht mal einen Ständer bekommen.
    Denn normale Männer mögen leidenschaftliche Frauen, die sich zu bewegen wissen und aktiv mitmachen.
    Die andere Möglichkeit ist, dass er die Frau verprügelt, damit sie es über sich ergehen lässt. Aber kein normaler Mann hat Lust auf eine verprügelte und verheulte Frau.
    Denn normale Männer wollen eine hübsche Frau mit einem freudigen F*ck-mich-Blick. Was bei einer verprügelten und verheulten Frau allerdings nicht der Fall ist.

    Also, nach dem Sex mit einer hübschen und leidenschaftlichen Frau mit freudigem F*ck-mich-Blick, die sich zu bewegen weiss und aktiv mitmacht, NICHT zu fragen, ob man gut war, ist keine Vergewaltigung.
    Gut das wir das mal geklärt haben.

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    1. Ja absolut, sowas ist wirklich schwer vorstellbar für einen normalen, gesunden Mann.

      Das mit dem „Wie war ich?“ kenne ich nur aus Filmen, wo ein Beta unbedingt Bestätigung der Frau haben will.

      Als Mann wird man wohl merken, ob es der Frau gefallen hat oder nicht. Man muss schon blind sein, wenn man ihre Reaktion nicht mitbekommt. Du gehst ja auch nicht zu deinem Kumpel und sagst „Magst du mich noch?“ Dann würde der sich ja auch fragen, was auf einmal mit dir los ist, wieso du so needy bist.

      Und wir sind auch noch nicht soweit wie in Schweden, dass man vorher einen Zettel unterschreiben muss – was wohl kaum umgesetzt werden kann und sollte.

      Aber solche schwedischen Zustände befeuern natürlich HateSpeech-Feministen, die denken sie könnten sowas jetzt bei Amazon in harmlose Beziehungsratgeber schreiben.

      Bei Frauen ist es außerdem so: Wenn sie dich nicht mag, geht sie sicher nicht auf ein Date mit dir. Und wenn sie keine Lust auf Sex hat, wird sie mit dir nicht ins Bett gehen.
      Obwohl es natürlich auch Beta Pflicht Sex gibt, den die Frau als Gegenleistung für Versorgung anbietet. Aber selbst diesen Sex wird sie wohl noch ein wenig genießen.

      Diese Frage („War ich gut?“) ist also immer peinlich und kommt nur in Filmen vor, wo Männer als bedürftige, dumme Tollpatsche gezeigt werden (also in sehr vielen). Steve McQueen, Bruce Willis oder irgendein maskuliner Charakter wird das auch im Film so nicht fragen.

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      1. Filme, in denen Männer als Tollpatsche dargestellt werden, gucke ich mir nicht an. Aber Filme mit Bruce Willis sind ganz gut.

        Mir fällt da zu der ganzen „War ich gut“-Thematik ein kleiner Witz ein (um die Stimmung mal ein bisschen aufzulockern):
        Ein Mann bekommt von seiner Freundin einen geblasen, spritzt ab und sagt anschliessend: „Man, hab ich das gut gemacht“.

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      2. Wo es gerade so spritzig ist:
        Vor etlichen Jahren habe ich mit meiner damaligen Freundin früh morgens ein Nümmerchen geschoben und ihr anschliessend eine richtig fette Ladung ins Gesicht gespritzt. Allerdings ging ein dicker Spritzer in ihre Haare.
        Dann ging sie ins Bad und hat sich für die Arbeit hergerichtet. Die Sahne im Haar hat sie aber nicht bemerkt. Und ich hab natürlich auch nichts gesagt.
        Als sie dann wieder zuhause war, hab ich mal so beiläufig erwähnt, sie solle sich mal das Sperma aus dem Haar entfernen.
        Wie die geguckt hat, haha, herrlich.

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  3. Mach dir nichts daraus Henry!Du als Alpha weißt doch wie das Spiel läuft.Es ist immer das gleiche.Ich lese regelmäßig deinen Blog und kann nur sagen Hut ab.Es entspricht alles der Wahrheit.Aber die Wahrheit will man nicht hören.Wenn ich morgens die Augen öffne und durch die Welt gehe.Sehe ich zu 98 % nur Realitätsverweigerer.Männer als Pussy degradiert,Frauen die denken sie können sich alles erlauben.Aber das Blatt hat sich gewendet.Heute holt sich kein Alpha Mann eine Emanze nach Hause.Der Aufwand und der Verschleiß an Nerven ist einfach zu groß.

    Schon zu sehen an den Geburtenraten.Leider

    Henry Kämpf einfach weiter.Lass den No Brainer einfach links liegen

    Danke, für deinen Blog!

    Gruß Scara

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    1. Danke Scara, freut mich zu hören.

      Ich bin auch nicht so sehr getroffen, eher überrascht wie dumm man sein kann.
      Ich wollte das nur mal thematisieren, und zeigen wie dumm Feministen sind.

      Außerdem wollte ich darauf hinweisen, dass positive Amazon Bewertungen durchaus wertvoll sein können.

      Obwohl ich selbst auch wenig bewerte, wie gesagt. Man ist da oft faul.

      Bald kommt das Taschenbuch – ich lasse mich da natürlich nicht einschüchtern.

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  4. ABARTIG, auf welche Schlussfolgerungen so manche Bessermenschen*innen kommen.. 🙂
    Tatsache ist und bleibt, dass die Frage „War ich gut?“ (Oder: „Wie war ich?“) von Frauen im allgemeinen nicht geliebt wird.
    Laut Aussagen vieler Damen scheinen vor allem unsichere, unerfahrene und verklemmte Männer diese Frage zu stellen, insbesondere nach einem eher unbefriedigenden Akt.. Und da die meisten Mädels entweder nicht unhöflich sein wollen oder angst vor der Reaktion haben, sagen sie dann „OK..!“ (Oder gar GUT!?)

    Bisher hat noch jede Frau meinen folgenden Satz unterschrieben:
    „War ich gut?“, ist die unnötigste Frage im Bett.
    Wenn ER wirklich gut war, wird die Frau es ihn auch ungefragt wissen lassen..! 😉

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    1. Wenn er wirklich gut war, wird sie immer mehr Sex wollen 🙂

      Wenn nicht, ist man am nächsten Tag bei WhatsApp blockiert – happens to the best of us 😉

      Ausserdem können auch Frauen schlecht und langweilig im Bett sein.
      Fragen Frauen ob sie gut waren?

      Ja, diese Hater-Bewertung ist abartig, das trifft es gut.

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      1. Du wirst lachen, aber es gibt tatsächlich Frauen, die nach dem Sex fragen, ob sie gut waren.
        Das sind meistens Frauen, die in ihrer vorherigen Beziehung einen auf „toten Fisch“ gemacht haben und es nicht für nötig gehalten haben, das mal zu ändern.
        Was dann zur Folge hatte, dass der Mann z.B. fremdging und die Beziehung irgendwann beendet hat.
        Erst dann schnallen sie, dass sie was falsch gemacht haben und sind bei einem neuen Mann etwas leidenschaftlicher.
        Und die fragen anschliessend, ob sie gut waren.

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      2. Einen „toten Fisch“ hatte ich leider auch schonmal…aber soviel Selbstreflektion habe ich noch bei keiner Frau erlebt.
        Ich wurde allerdings auch schon gefragt, ob ich denn zufrieden bin. Wenn die Frage von der Frau kommt, ist das natürlich nett und feminin – sie kann auch manchmal needy rüberkommen, während Neediness beim Mann meist das „Todesurteil“ ist, da Unterwürfigkeit weibliches Verhalten ist.

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