Männerleiden durch Feminismus

In meinem letzten Artikel „Datingrealität aus Frauensicht“ hat mich ein Kommentar sehr berührt, weil ich ihn ehrlich und offen finde und ich ihn nachvollziehen kann.

Er stammt nicht vom Stammkommentierer KS100, welchem ich gerade per Email empfohlen habe, mal einen eigenen Blog aufzusetzen. Darauf bin ich gespannt – die deutsche Manosphere benötigt dringend neuen Content.

Aber hier zum Kommentar vom Leser Gereon:

Also ganz ehrlich:
Als ich im Teenager Alter war, Ende der 70er bis Ende der 80er war der feministishe Basiston in Medien, Filmen, öffentlicher Diskussion, Schulen schon so indoktrinierend und männerfeindlich, das ich mich selbst als schlecht, minderwertig, mit meiner Sexualität als schmutzig und den Frauen nicht gemäss gefühlt habe. Frauen, das waren heilige Wesen,hatten keine sexuellen Bedürfnisse, wurden von Männern belästigt, ihre Liebe war engelsrein und platonisch und eine dem Mann gewährte Gnade.
Klar hatte ich so wenig Kontakte und noch weniger Sport. Das die heiligen Wesen mich verachtet haben und den Machos hinterhergelaufen sind, ist klar, das sie sich meist als äusserst unheilig herausstellten, auch.
Ich habe das erst mit 30 einigermassen hingekriegt, und das nach viel Leid.
Dieser Feminismus hat mir die ganze Jugend und die schönsten Mannesjahre versaut.
Ich habe mich oft gefragt, wie ich dieses Bild vermittelt bekam, aufsaugen konnte.
Es war halt überall unterschwellig drin, perfide und gemein.
Ich wünsche den Menschen, die das verursacht haben, das sie mal als Mann in einer solchen Umgebung groß werden müssen.

Da hört man eine ganze Menge Bitterkeit und Leid heraus. Er beschreibt finde ich sehr gut, wie Frauen in unserer feminisierten Gesellschaft dargestellt werden. Das ist natürlich total realitätsfremd.

Ich frage mich oft – wer steckt dahinter und wer will diese schwachen, verängstigten Männer (auch ich gehörte mal dazu) und die angeblich starken Frauen eigentlich produzieren? Viele Männer leben ihr ganzes Leben in diesem Zustand.

Und schwache Männer sind meist auch frustrierte Männer und diese tun dann anderen Menschen weh mit ihrer Wut und ihrem Hass – und zwar anderen Männern, denn vor Frauen haben sie ja Angst.

Mir hat es sehr geholfen zu reisen und andere Kulturen kennenzulernen. Es ist nicht überall so wie im Westen. Und man sieht ja, daß es im Westen nicht funktioniert mit den meisten Beziehungen.

Starke Frauen + schwache Männer – das Ziel des Feminismus – ist ungesund und funktioniert auf Dauer nicht. Und es ist vor allem nicht biologisch.

Der Kommentar erinnerte mich an den hervorragenden Artikel The look von Mike Cernovich, den ich schonmal beschrieben hatte. Hier sagt Mike:

Those of you under 30 do not understand what a gift the Internet is.

Before the web young men had no idea what society had planned for them.

Young men had no idea that they’d spend most of the rest of their lives as dead men.

Das Internet ist ein Geschenk – das sehe ich auch so – es ist ein Fenster in eine andere Welt, die im TV und den Massenmedien nicht gezeigt wird. Eine Welt abseits vom Mainstream ist fast immer besser und gesünder.

 

Advertisements

Autor: rotepilleblog

ich bin Ende 30 und lebe in Südostasien und Europa. Ich blogge über Beziehungen von Frauen und Männern und einen maskulinen Lebensstil. Männlicher werden in einer feministischen Gesellschaft. Mein beliebtes eBook "Ohne Angst Männlich" bei amazon: https://t.co/3CvAcGm1Nq Per Email zu erreichen unter HenryFenech@yahoo.com

11 Kommentare zu „Männerleiden durch Feminismus“

  1. „Ich frage mich oft – wer steckt dahinter und wer will diese schwachen, verängstigten Männer (auch ich gehörte mal dazu) und die angeblich starken Frauen eigentlich produzieren? Viele Männer leben ihr ganzes Leben in diesem Zustand.“

    Dieser Zustand hat mit Schwäche nichts zu tun, denn mir ging es genauso, obwohl ich nach deinen Kriterien zu den Alphas gehöre: Ich bin 1,93m, mehrfahrer Karatemeister in meiner Jugend, kräftig gebaut, blaue Augen und ich hab 3 Uni-Abschlüsse und einen Doktortitel. Die Zahl der Frauen, die ich im Bett hatte ist gerade so eben 3-stellig und ich bin verheiratet. Aber dennoch habe ich es genauso erlebt, wie der Kommentator Gereon es beschreibt.

    Gefällt mir

      1. Na und? Da gibt es Männer, die sehr viel erfolgreicher sind bei Frauen als ich. Und in meinen Augen sehen die sehr viel schlechter aus als ich. Aber das ist gar nicht der Punkt. Denn der besteht darin, daß ich nach den hier gepflegten Kriterien ein Alpha bin und trotzdem die Perspektive des Kommentators Gereon teile.

        Gefällt mir

      2. Dann wurdest du aber eindeutig nicht so krass verunsichert wie der Kommentierer und viele andere deutsche Männer.
        Meine Kriterien bzgl. Alpha beziehen sich eher auf das Verhalten. Bist du needy und unsicher? Dann kannst du auch mit 100 Frauen im Bett kein Alpha sein. Obwohl bei 100 Frauen kann man sich das eigebtlich nicht vorstellen, egal wie blau die Augen sind. Results dont lie.
        Und mit der Heirat wars dann schlagartig vorbei?

        Gefällt mir

      3. „Dann wurdest du aber eindeutig nicht so krass verunsichert wie der Kommentierer und viele andere deutsche Männer.“

        Wie Gereon sich fühlt, weiß ich nicht.

        „Bist du needy und unsicher?“

        Unsicher.

        „Dann kannst du auch mit 100 Frauen im Bett kein Alpha sein.“

        Ach so … ich verstehe .. die Theorie ist immer richtig und Gegenbeispiele sind Mißverständnisse.

        „Und mit der Heirat wars dann schlagartig vorbei?“

        Nein – es gibt immer noch Frauen, die von mir versorgt werden wollen und mir dafür Sex anbieten. Ist auch klar zu erkennen. Ansonsten – vorbei.

        Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s