Dating Realität aus Frauensicht

Den Blog Briefkastenliebe habe ich entdeckt, als die Autorin mir einen Like bei WordPress für meinen Gentleman Artikel gegeben hat. Sie vermisst anscheinend auch die starken Männer in Deutschland.

Ihr Blog handelt von kulinarischem, privaten Dingen und ab und zu von ihren Dating Erlebnissen, meist über die App Tinder.

In einem aktuellen Artikel schreibt sie:

„Gebeutelt von Schicksal mit seltsamen Männern musste eine gute Freundin von mir zuletzt einiges einstecken. Ihr vermeintlich vielversprechendes Date, mit welchem sie sich mehrfach traf entpuppte sich nach einiger Zeit zu einem kleinen Stress-Kobold. Stündlich erfragte er ihren Gemütszustand, was sie denn grad machen würde und ob sie schon wüsste, wann sie sich wiedersehen könnten. Kurzum: er nervte.“

Hier sieht man typisches bedürftiges (englisch „needy“) Beta-Mann Verhalten. Er nervt stündlich und bettelt unterwürfig um ein Wiedersehen. Einfach peinlich sowas.

„Naja, sie hat die Sache dann kurzer Hand beendet und wurde mit schweren Beschimpfungen bestraft. Fair? Keine Spur. Ehrlichkeit ist doch was Wertvolles. Nun, das war ihm so schnell nicht bewusst.“

Hier zeigt sich mal wieder warum White Knights (männliche Feministen) und andere Schleimer nicht ankommen. Sie sind unehrlich. Schwere Beschimpfungen zeigen die Unsicherheit eines Menschen. Erst bettelt er und zeigt seine Bedürftigkeit durch falsches Geschleime. Als das nicht ankommt, zeigt er seine innere Unsicherheit durch Wut und Aggession. Wie soll man bzw Frau so einem Mann vertrauen?

 Schleimer sind unehrlich und das merkt jede Frau schnell.

Dann wird ein 2. Date beschrieben, welches anfänglich besser lief:

„Lilly gab ihn nicht auf und begann einen neuen Dialog mit M. Tja, und dann offenbahrte er sein Gesicht: “Ich hätte schon gern so ein Bild von Dir…”

An welcher Stelle sind die beiden von “Du hast Dich nicht gemeldet” auf “Dirty Mailing” gesprungen? Nääät- Next.“

Wieso fragt jemand nach einem Date gleich nach einem Nacktphoto? Das klingt auch sehr needy und notgeil. So baut man kein Vertrauen bei einer Frau auf. Ein Alpha Mann wird seine Sexualität nicht verstecken, aber sicher nicht per Chat nach Nackbildern fragen.

Auch hier keinerlei „Game“ (Verführungskunst) zu entdecken.

Es ist für Männer im Westen nicht einfach Dates über Tinder und Co. zu bekommen. Und wenn sie es doch tun, verhalten sie sich so schwach und bedürftig? Dann läuft wirklich einiges schief. Am besten ist es eh sich nicht auf Internet-Dating zu verlassen, besonders als Mann.

Das heisst natürlich nicht, daß Frauen nicht mindestens genauso schwierig sind. Oftmals sitzen diese auf einem sehr hohen Ross – ein Resultat des westlichen Feminismus.

Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt an den Dating Berichten bei „Briefkastenliebe“ – es werden ausschließlich negative Erfahrungen mit Männern wie z.B. beim Speeddating oder eben bei Tinder geschildert und damit Likes gesammelt. Das ist sehr einseitig dargestellt. Aber das tun wir ja alle irgendwo ein wenig 😉

Trotzdem ist es interessant zu sehen, wieviele Männer bedürftig und unsicher auftreten.
Ich habe hier oftmals beschrieben, dass ich Medien und feminisierter Gesellschaft daran die Schuld gebe. Maskuline Vorbilder für Männlichkeit gibt es kaum noch.

Dies kann sich jedoch ein Mann im eh schon sehr schwierigen westlichen Dating Markt voller arroganter Frauen mit überzogenen Erwartungen (ich meine hiermit nicht die besagte Bloggerin – sondern generell das Auftreten vieler Frauen) heute nicht mehr erlauben.

Viele Männer sind heute so bedürftig, dass sich eine 35 jährige Frau mit Kind noch aufführen kann wie eine Diva.

Oftmals heisst es beim Online Dating also „Bedürftiger Beta-Mann meets arrogante Prinzessin“ – viel Spaß beim Date.

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Autor: rotepilleblog

ich bin Ende 30 und lebe in Südostasien und Europa. Ich blogge über Beziehungen von Frauen und Männern und einen maskulinen Lebensstil. Männlicher werden in einer feministischen Gesellschaft. Mein beliebtes eBook "Ohne Angst Männlich" bei amazon: https://t.co/3CvAcGm1Nq Per Email zu erreichen unter HenryFenech@yahoo.com

17 Kommentare zu „Dating Realität aus Frauensicht“

    1. Gerne. Vllt. kann ich dich ja jetzt auch als Stammleser gewinnen. Kommentare aus Frauensicht (solange nicht feministisch 😉 ) sind auch jederzeit willkommen.

      Woran liegts denn deiner Meinung nach, dass es mit den Männern nicht klappt? Sind die wirklich alle zu schwach und bedürftig?
      Und wie kannst du dich vllt selbst noch verbessern um als Frau attraktiver rüberzukommen? Das wäre ja auch mal ne interessante Analyse und vllt. bekommst du hier Anregungen.
      Ich denke man muss sich immer verbessern, wenn man ehrlich ist.

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      1. Hm. Ich würde die Formulierung „reflektieren“ wählen. Verbesserung geht damit ja einher. Lernen, aus vermeintlichen Fehlern. In meinem Fall – und das gestehe ich in vollem Maße – sind es wohl oftmals die Ansprüche. Nicht aber etwa an Geld oder sonstigen Status, sondern scheitert es ja oft allein daran, das ER noch nicht weiß, was er will. Du möchtest was Lockeres? Gut, dann mach keinen Hehl drum und sag es. Du möchtest was Festes? Schön, dann sei dir aber bewusst, dass soetwas Zeit braucht und ich nicht morgen bei deiner Family zum Kaffee eingeladen werden möchte. Ich denke, mein Anspruch ist ein Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht und der ein gesundes Maß an den Tag zu legen weiß.

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      2. Das sagen wirklich alle Frauen „ein Mann der weiss was er will“… gut, in Asien sagen sie meist noch „ein Mann der gut verdient und die Entscheidungen trifft.“ Das würde sich in DE mit dem Feminismus nicht decken, ist aber ehrlicher.
        Ich wünsch dir, dass bald mal einer dabei ist, der noch Eier in der Hose hat 😉 ähhh ich meine der weiss was er will.

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    2. Meine letzten Dates waren ganz lustig…. und die Dates danach mit den Damen. Aber eines hat die Mädels dann doch gewundert: Die Seile die ich ganz selbstverständlich dabei hatte…..
      Jemand der eine Frau ans Bett schnürt der wirkt meist nicht schwach und bedürftig. Das sollten sich die Jungs mal hinter die Ohren schreiben….

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  1. Also ganz ehrlich:
    Als ich im Teenager Alter war, Ende der 70er bis Ende der 80er war der feministishe Basiston in Medien, Filmen, öffentlicher Diskussion, Schulen schon so indoktrinierend und männerfeindlich, das ich mich selbst als schlecht, minderwertig, mit meiner Sexualität als schmutzig und den Frauen nicht gemäss gefühlt habe. Frauen, das waren heilige Wesen,hatten keine sexuellen Bedürfnisse, wurden von Männern belästigt, ihre Liebe war engelsrein und platonisch und eine dem Mann gewährte Gnade.
    Klar hatte ich so wenig Kontakte und noch weniger Sport. Das die heiligen Wesen mich verachtet haben und den Machos hinterhergelaufen sind, ist klar, das sie sich meist als äusserst unheilig herausstellten, auch.
    Ich habe das erst mit 30 einigermassen hingekriegt, und das nach viel Leid.
    Dieser Feminismus hat mir die ganze Jugend und die schönsten Mannesjahre versaut.
    Ich habe mich oft gefragt, wie ich dieses Bild vermittelt bekam, aufsaugen konnte.
    Es war halt überall unterschwellig drin, perfide und gemein.
    Ich wünsche den Menschen, die das verursacht haben, das sie mal als Mann in einer solchen Umgebung groß werden müssen.

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    1. Hallo Gereon,
      Danke für den ehrlichen Kommentar. Auch ich habe sehr unter feministischen Einflüssen gelitten. Ich bin ohne Vater aufgewachsen, kein maskulines Vorbild, nicht einfach. Aber wir Männer müssen stärker sein als die feministische Propaganda, welche uns die Eier abschneiden will.

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  2. Ganz ehrlich? Die moderne Frau hat nicht nur „Ansprüche“ sodass man es ihr nur schwierig recht machen kann, sondern viele Frauen sind orientierungslos, ohne das zu merken.

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  3. @Rotepilleblog: Ich habe übrigens unter den Katzenbergerartikel einen weiteren Kommentar gesetzt, ebenso unter den Gentlemanartikel.
    Mein Fazit: Es gibt heute sehr viel Verwirrung (und das schon seit Jahrzehnten) und das äußert sich in der Verwendung von Begriffen die falsch angewandt werden.
    Unter dem Katzenbergerartikel schrieb ich dann auch noch was zum Thema Beta-Mann, Unterschicht, Verschwendungssucht und ähnliches.

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