Feminismus in jedem Buchladen

Ich komme gerade aus einer deutschen Buchhandlung. Eines der sehr prominent ausgestellten Bücher war „Ein Mann ist keine Altersvorsorge“ mit kurzhaariger, unweiblicher und somit unattraktiver Emanze auf dem Cover.

Der Inhalt überrascht nicht wirklich – die typischen feministischen Thesen: Frauen werden benachteiligt, verdienen weniger und haben weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt – und dann werden sie evtl. auch noch schwanger, tststs. Und Frauen werden bei Scheidungen benachteiligt – eine besonders lächerliche These.

In Kapitel 9 gibt es dann sogar noch 3 anmassende Forderungen:

  • Unsere Erwartungen an den Gesetzgeber
    Als wären Frauen noch nicht priviligiert genug, wird hier gierig noch mehr finanzielle Unterstützung vom Staat gefordert.
  • Unsere Erwartungen an die Arbeitgeber
    In den meisten HR Abteilungen sitzen vorwiegend Frauen und bevorzugen Frauen bereits. Also auch hier ein lächerliches unrealistisches Gejammer.
  • Unsere Erwartungen an die Frauen
    Hier wollen feministische Emanzen den wenigen femininen und echten Frauen in Deutschland mal wieder Vorschriften machen und ihnen erzählen wie „moderne“ Frauen sich zu verhalten haben.

Statt diesem Buch kann man auch Emma oder Brigitte lesen, der gleiche Inhalt steht auch dort. Vertraue keinem Mann, gründe am besten keine Familie und mache deine so wunderbare Karriere, dann bist du modern und glücklich.

Sieht die „toughe“ maskuline Dame mit den kurzen Haaren auf dem Cover (evtl. eine der beiden Autorinnen) glücklich und zufrieden aus? Eher nicht. Sie muss ja auch im Business die Ellenbogen einsetzen und dort ackern bis zum Burnout. Sie darf nicht feminin sein, sondern muss maskulin auftreten und sich durchkämpfen. Für Männer ist so eine Frau nicht attraktiv. Die Antwort hierauf ist normalerweise „Männer haben wohl Angst vor starken Frauen.“ Ähm, nein, Angst nicht, aber es ist genauso unattraktiv wie ein sehr femininer Mann, der ständig weint und rumheult und eine Skinnyjeans trägt.

Richtig klasse auch ein 5-Sterne Bewerter bei Amazon:
„Ich bin ein Mann. Meine Rente ist mir sicher. Habe dieses Buch einer mir nahe stehenden Akademikerin geschenkt. Als letzte Maßnahme gegen ausgeprägte Empfehlungsresistenz….In der Hoffnung das es irgendwann Wirkung zeigt. “

Ah, mal wieder ein echter White Knight, der sich für die arme Frauenwelt einsetzt.

Das ganze Buch ist familienfeindlich, männerfeindlich und soll Frauen zu emotionslosen Emanzen machen, die bis zur völligen Erschöpfung im stickigen Büro ackern, um dann irgendwann kinderlos und ohne Mann (oder mit schwachem Beta-Mann) ihre Altervorsorge zu „genießen“. Oder als alleinerziehende Mutter, welche ihr Kind zur Tagesmutter gibt – weil sie den Mann rausgeschmissen hat, da Männer ja eh schädlich sind und Vater Staat schon genug zahlt, neben dem Unterhalt vom Vater.

Im Grunde gibt es bei dieser Ideologie (natürlich besonders gefördert von Linken, Grünen und SPD) nur Verlierer. Aber die Frauen mit diesem Leben fühlen sich ein wenig besser, indem sie ihren Lebensstil auch anderen aufzwingen.

Statt diesem unbrauchbaren Emanzen-Buch also besser Ohne Angst Männlich lesen!

 

 

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Autor: rotepilleblog

ich bin Ende 30 und lebe in Südostasien und Europa. Ich blogge über Beziehungen von Frauen und Männern und einen maskulinen Lebensstil. Männlicher werden in einer feministischen Gesellschaft. Mein beliebtes eBook "Ohne Angst Männlich" bei amazon: https://t.co/3CvAcGm1Nq Per Email zu erreichen unter HenryFenech@yahoo.com

2 Kommentare zu „Feminismus in jedem Buchladen“

  1. von der gleichen Autorin finden sich Bücher mit so viel versprechenden Titeln wie „Reich in Rente – Wie Frauen finanziell am besten vorsorgen“ – inklusive dem Kapitel Unterhalt.
    oder auch „Reich für Einsteigerinnen: Der Finanzratgeber für junge Frauen“ – inklusive Tipps zu Ehe- und Partnerschaftsvertrag.

    – Wenn Männer zur Altersvorsorge nicht taugen, warum dann Kapitelweise über die Beziehungen zu solchen schreiben?

    – Warum wird im Handbuch zum Reichtum im Alter, ausführlich auf das Thema Unterhalt eingegangen?

    – Wenn die Autorin doch weiß, wie junge Frauen reich werden, warum schreibt sie dann im Akkord Bücher? ist sie selber gar nicht jung? oder keine Frau? oder gar nicht reich?

    Gefällt 1 Person

    1. Jung wird sie wahrscheinlich nicht sein, eher eine ältere unattraktive Frau. So eine Frau findet auch keinen erfolgreichen Mann und muss dann wohl oder übel für sich selber sorgen.
      Das Schlimme ist nur, dass diese Bücher sehr mainstream sind und überall ausliegen und somit auch junge und attraktive Frauen erreichen und beeinflussen.
      Solche kurzhaarigen Karriere-Emanzen sind aber nunmal nicht attraktiv und das wird hier verschwiegen. Das Lebensmodell der Karrierefrau wird hochgejubelt und als Nonplusultra verkauft.

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