Weiterspielen oder aufhören?

Ich habe einige Male MGTOWs kritisiert – zwar nicht so heftig wie es oftmals bei Return of Kings passiert – aber dennoch halte ich nichts davon, sich als Single-Mann von Frauen komplett fern zu halten.

Die rote Pille zu nehmen bedeutet für mich die Realität von Geschlechtern in der westlichen männerfeindlichen Gesellschaft klar zu sehen, sowie den biologischen Auftrag bzw. die sexuelle Stategie der Frauen und was die Mainstream Massenmedien täglich in unsere Gehirne programmieren.

Wie ich mit diesem Wissen umgehe, ist jedoch eine andere Frage. Ich bin für Persönlichkeitsentwicklung zu einem aufgeklärten und maskulinen Mann, der sich von Frauen wenig gefallen lässt. Niemand sagt, das dies einfach ist – besonders wenn man das Spiel weiter im Westen spielt. Der Begriff Pick Up Artist ist vielleicht hierbei etwas überstrapaziert.

In einem etwas älteren Artikel sagt US-Blogger Heartiste, daß Beta Männer Frauen auf ein Podest stellen, weil sie eben keinerlei Erfahrungen haben. Daher müssen sie glauben, was ihnen Gesellschaft und Medien erzählen. Sie können es mit eigenen Erfahrungen ja nicht abgleichen:

https://heartiste.wordpress.com/2012/03/30/the-reason-beta-males-pedestalize-women/

Natürlich gibt es auch viele Männer, die durch einige wenige schlechte Erfahrungen mit Frauen sich dazu entschließen, die Finger von ihnen zu lassen. Dann werden Frauen nicht mehr idealisiert, sondern verteufelt. Das ist auch nicht ganz ideal. Sich eine kurze Auszeit zu gönnen, mag okay sein.

Ich denke, die Gesellschaft wird eher noch mehr in Richtung Feminismus gehen in den nächsten Jahren, auf ARD.de (Millionen von Lesern werden hier erreicht) dürfen Feministinnen mal wieder über angeblichen Sexismus jammern – lächerlich wie immer:

http://www.tagesschau.de/inland/sexismus-politik-101.html

Solange die Massenmedien die Gesellschaft weiter in diese Richtung pushen, sehe ich relativ schwarz für ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter. Wie man damit umgeht, muss jeder selber wissen.

Ich denke Erfahrungen zu sammeln macht einen stärker, reifer und auch unabhängiger und weniger bedürftig – und auch weniger „Blue Pill“.

 

 

Neuer Männer Blog und Thema Neediness / Bedürftigkeit

Die deutsche Mini-Manosphere wächst ein wenig. Vielen ist der notorische Vielschreiber KS100 aus Kommentaren bei Blogs wie AllesEvolution bekannt.

Auch bei mir hat er sich positiv abgesetzt durch seine positive Art zu kommentieren. Er sagt was ihm gefällt und bringt dann eigene Erfahrungen ein, anstatt nur zu meckern und alles besser zu wissen.

Dann hatten wir eMail Kontakt und ich hab ihn gefragt ob er nicht mal einen Gastartikel im Rote Pille Blog schreiben will. Prompt kamen zwei lange Artikel per Mail. Junge, du brauchst einen eigenen Blog – war meine Reaktion. Dann gabs noch eine Umbenennung in HengistHamar (vllt. bitte den Namen nochmal kurz erklären, erschließt sich mir noch nicht so ganz) und der neue Blog ging hier bei WP live:
https://maennlichimausnahmezustand.wordpress.com

Man darf gespannt sein, welche Themen dort demnächst behandelt werden.
Er hat angekündigt einen Beitrag zum Thema Neediness/Bedürftigkeit zu schreiben.

Da komme ich ihm gerne einfach mal zuvor und schreibe etwas dazu.

Jedem intelligenten Menschen dürfte klar sein, dass ein attraktiver maskuliner Mann nicht bedürftig und abhängig agiert.

Der US Autor Mark Manson, ebenfalls ein Digitaler Nomade mit viel Auslandserfahrung in Südamerika und Asien, hat fast ein ganzes Buch dem Thema Neediness gewidmet. Er definiert Status dadurch, dass ein Mensch nicht bedürftig ist. Umso weniger bedürftig ich bin, d.h. von anderen Menschen brauche und verlange, desto höher ist mein offensichtlicher Status.

Frauen wollen nach oben schauen beim Dating, d.h. ein Mann darf auf keinen Fall bedürftiger sein als die Frau. Die Frau muss ihn mehr brauchen als er sie. Dann ist er für die Frau attraktiv.

Doch wie kommt es zur Bedürftigkeit vieler Männer? Vor einigen Jahren kannte ich es aus meinem eigenen Leben. Es hat viel mit Selbstvertrauen (engl. Confidence) und den Optionen auf dem Markt zu tun. Viele Männer haben wenig Optionen, sprich Auswahlmöglichkeiten oder glauben dies zumindest. Und genau dann werden sie needy. Dann brauchen sie eine Frau. Sie denken „Wenn ich jetzt verlassen werde von ihr, dann finde ich ganz lange keine andere mehr und bin lange alleine“.

Dabei gibt es Millionen anderer attraktiver Frauen da draussen. Es muss einen also nicht emotional treffen, wenn man eine Abfuhr erhält. There are many fish in the sea.

Doch der abhängige Beta Mann sieht sich selbst als relativ wertlos an und bettelt einer Frau hinterher. Diese Frau hat ihm (warum auch immer) eine Chance gegeben und in seinem Kopf ist das etwas sehr seltenes. Das merkt die Frau natürlich. Sie will keinen Mann, der bei anderen Damen nicht ankommt und nur bei ihr eine Chance erhält.

Die Medien schlagen mal wieder genau in diese Kerbe und moderne Songs sind voll mit needy Messages wie „Du bist mein alles“ oder „Ich brauche dich so sehr“, etc.

Bruno Mars z.B. hat vielleicht ein hübsches Bubi-Gesicht, aber ist in seinen Songs bedürftig wie die größte Beta Oberpussy.

Um weniger needy aufzutreten, ist es auch wichtig Zeit mit sich alleine zu verbringen und einfach mit sich selbst zufrieden zu sein.

Außerdem sollte man Frauen nicht als oberstes Ziel ansehen. Wichtiger ist es, seine Persönlichkeit zu entwickeln. Man kann auch einfach ausgehen um eine gute Zeit zu haben, ohne dass man Erfolg bei Frauen braucht um sich gut zu fühlen.

Kein Mensch ist natürlich vollkommen unabhängig, wir sind soziale Wesen (was man gerade in Deutschland jedoch nicht immer merkt). Trotzdem sollte man aufhören anderen hinterherzulaufen, besonders Frauen. Wer nicht will, der hat schon.

 

 

 

Bitte keine „modernen“ Frauen

US-Blogger Heartiste nimmt einen Artikel der britischen Daily Mail auseinander.

Darin werden „moderne“ Frauen behandelt, welche heutzutage oftmals aggressiv und unweiblich auftreten.
Man braucht sich nur mal die Bilder der dort gezeigten „Damen“ anschauen, da kommt einem schon das blanke Grauen:
http://www.dailymail.co.uk/femail/article-3789957/amp/Why-modern-women-aggressive-s-called-dark-equality-surge-respectable-women-flying-violent-rages-trivial-reasons.html

Da es die britische Ausgabe der Daily Mail ist, wundert es mich, daß diese Frauen nicht mindestens 90kg wiegen – das dürfte in UK ungefähr Durchschnitt sein.

Die aggressiven Gesichter schrecken allerdings mindestens genauso ab. Verstehen Frauen nicht, daß sie so überhaupt nicht attraktiv sind für das andere Geschlecht?

Eine so unsympathische Frau, in dem Alter der abgebildeten Frauen, bekommt nur einen sehr schwachen, verzweifelten Beta-Mann ab, welcher sich dann alles gefallen lässt während er brav den Abwasch macht.

Der Feminismus will solche Frauen quasi „resozialisieren“ indem er diese Drachen als „starke und moderne Frauen“ verkauft. Traurig, wer das glaubt und sich mit soetwas abgibt. Finger weg von solchen fiesen Weibern, das kann nicht gut gehen.

Eine weibliche Frau ist weich, lächelt oft und überlässt dem Mann gerne die Führung.

 

Männerleiden durch Feminismus

In meinem letzten Artikel „Datingrealität aus Frauensicht“ hat mich ein Kommentar sehr berührt, weil ich ihn ehrlich und offen finde und ich ihn nachvollziehen kann.

Er stammt nicht vom Stammkommentierer KS100, welchem ich gerade per Email empfohlen habe, mal einen eigenen Blog aufzusetzen. Darauf bin ich gespannt – die deutsche Manosphere benötigt dringend neuen Content.

Aber hier zum Kommentar vom Leser Gereon:

Also ganz ehrlich:
Als ich im Teenager Alter war, Ende der 70er bis Ende der 80er war der feministishe Basiston in Medien, Filmen, öffentlicher Diskussion, Schulen schon so indoktrinierend und männerfeindlich, das ich mich selbst als schlecht, minderwertig, mit meiner Sexualität als schmutzig und den Frauen nicht gemäss gefühlt habe. Frauen, das waren heilige Wesen,hatten keine sexuellen Bedürfnisse, wurden von Männern belästigt, ihre Liebe war engelsrein und platonisch und eine dem Mann gewährte Gnade.
Klar hatte ich so wenig Kontakte und noch weniger Sport. Das die heiligen Wesen mich verachtet haben und den Machos hinterhergelaufen sind, ist klar, das sie sich meist als äusserst unheilig herausstellten, auch.
Ich habe das erst mit 30 einigermassen hingekriegt, und das nach viel Leid.
Dieser Feminismus hat mir die ganze Jugend und die schönsten Mannesjahre versaut.
Ich habe mich oft gefragt, wie ich dieses Bild vermittelt bekam, aufsaugen konnte.
Es war halt überall unterschwellig drin, perfide und gemein.
Ich wünsche den Menschen, die das verursacht haben, das sie mal als Mann in einer solchen Umgebung groß werden müssen.

Da hört man eine ganze Menge Bitterkeit und Leid heraus. Er beschreibt finde ich sehr gut, wie Frauen in unserer feminisierten Gesellschaft dargestellt werden. Das ist natürlich total realitätsfremd.

Ich frage mich oft – wer steckt dahinter und wer will diese schwachen, verängstigten Männer (auch ich gehörte mal dazu) und die angeblich starken Frauen eigentlich produzieren? Viele Männer leben ihr ganzes Leben in diesem Zustand.

Und schwache Männer sind meist auch frustrierte Männer und diese tun dann anderen Menschen weh mit ihrer Wut und ihrem Hass – und zwar anderen Männern, denn vor Frauen haben sie ja Angst.

Mir hat es sehr geholfen zu reisen und andere Kulturen kennenzulernen. Es ist nicht überall so wie im Westen. Und man sieht ja, daß es im Westen nicht funktioniert mit den meisten Beziehungen.

Starke Frauen + schwache Männer – das Ziel des Feminismus – ist ungesund und funktioniert auf Dauer nicht. Und es ist vor allem nicht biologisch.

Der Kommentar erinnerte mich an den hervorragenden Artikel The look von Mike Cernovich, den ich schonmal beschrieben hatte. Hier sagt Mike:

Those of you under 30 do not understand what a gift the Internet is.

Before the web young men had no idea what society had planned for them.

Young men had no idea that they’d spend most of the rest of their lives as dead men.

Das Internet ist ein Geschenk – das sehe ich auch so – es ist ein Fenster in eine andere Welt, die im TV und den Massenmedien nicht gezeigt wird. Eine Welt abseits vom Mainstream ist fast immer besser und gesünder.

 

Dating Realität aus Frauensicht

Den Blog Briefkastenliebe habe ich entdeckt, als die Autorin mir einen Like bei WordPress für meinen Gentleman Artikel gegeben hat. Sie vermisst anscheinend auch die starken Männer in Deutschland.

Ihr Blog handelt von kulinarischem, privaten Dingen und ab und zu von ihren Dating Erlebnissen, meist über die App Tinder.

In einem aktuellen Artikel schreibt sie:

„Gebeutelt von Schicksal mit seltsamen Männern musste eine gute Freundin von mir zuletzt einiges einstecken. Ihr vermeintlich vielversprechendes Date, mit welchem sie sich mehrfach traf entpuppte sich nach einiger Zeit zu einem kleinen Stress-Kobold. Stündlich erfragte er ihren Gemütszustand, was sie denn grad machen würde und ob sie schon wüsste, wann sie sich wiedersehen könnten. Kurzum: er nervte.“

Hier sieht man typisches bedürftiges (englisch „needy“) Beta-Mann Verhalten. Er nervt stündlich und bettelt unterwürfig um ein Wiedersehen. Einfach peinlich sowas.

„Naja, sie hat die Sache dann kurzer Hand beendet und wurde mit schweren Beschimpfungen bestraft. Fair? Keine Spur. Ehrlichkeit ist doch was Wertvolles. Nun, das war ihm so schnell nicht bewusst.“

Hier zeigt sich mal wieder warum White Knights (männliche Feministen) und andere Schleimer nicht ankommen. Sie sind unehrlich. Schwere Beschimpfungen zeigen die Unsicherheit eines Menschen. Erst bettelt er und zeigt seine Bedürftigkeit durch falsches Geschleime. Als das nicht ankommt, zeigt er seine innere Unsicherheit durch Wut und Aggession. Wie soll man bzw Frau so einem Mann vertrauen?

 Schleimer sind unehrlich und das merkt jede Frau schnell.

Dann wird ein 2. Date beschrieben, welches anfänglich besser lief:

„Lilly gab ihn nicht auf und begann einen neuen Dialog mit M. Tja, und dann offenbahrte er sein Gesicht: “Ich hätte schon gern so ein Bild von Dir…”

An welcher Stelle sind die beiden von “Du hast Dich nicht gemeldet” auf “Dirty Mailing” gesprungen? Nääät- Next.“

Wieso fragt jemand nach einem Date gleich nach einem Nacktphoto? Das klingt auch sehr needy und notgeil. So baut man kein Vertrauen bei einer Frau auf. Ein Alpha Mann wird seine Sexualität nicht verstecken, aber sicher nicht per Chat nach Nackbildern fragen.

Auch hier keinerlei „Game“ (Verführungskunst) zu entdecken.

Es ist für Männer im Westen nicht einfach Dates über Tinder und Co. zu bekommen. Und wenn sie es doch tun, verhalten sie sich so schwach und bedürftig? Dann läuft wirklich einiges schief. Am besten ist es eh sich nicht auf Internet-Dating zu verlassen, besonders als Mann.

Das heisst natürlich nicht, daß Frauen nicht mindestens genauso schwierig sind. Oftmals sitzen diese auf einem sehr hohen Ross – ein Resultat des westlichen Feminismus.

Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt an den Dating Berichten bei „Briefkastenliebe“ – es werden ausschließlich negative Erfahrungen mit Männern wie z.B. beim Speeddating oder eben bei Tinder geschildert und damit Likes gesammelt. Das ist sehr einseitig dargestellt. Aber das tun wir ja alle irgendwo ein wenig😉

Trotzdem ist es interessant zu sehen, wieviele Männer bedürftig und unsicher auftreten.
Ich habe hier oftmals beschrieben, dass ich Medien und feminisierter Gesellschaft daran die Schuld gebe. Maskuline Vorbilder für Männlichkeit gibt es kaum noch.

Dies kann sich jedoch ein Mann im eh schon sehr schwierigen westlichen Dating Markt voller arroganter Frauen mit überzogenen Erwartungen (ich meine hiermit nicht die besagte Bloggerin – sondern generell das Auftreten vieler Frauen) heute nicht mehr erlauben.

Viele Männer sind heute so bedürftig, dass sich eine 35 jährige Frau mit Kind noch aufführen kann wie eine Diva.

Oftmals heisst es beim Online Dating also „Bedürftiger Beta-Mann meets arrogante Prinzessin“ – viel Spaß beim Date.

Interview mit Anne Nühm zu Feminismuskritik als Frau

Anne Nühm vom Feminismus-kritischen Blog Auschfrei hat mir ein interessantes Interview gegeben. Es gibt einfach viel zu wenig Frauen, die sich öffentlich gegen Feminismus und Männerhass aussprechen.

Neben dem Auschfrei Blog schreibt Anne Nühm täglich über ihren Alltag in ihrem Blog Breakpoint und hat dort recht viele Stammleser.

Ich lese gerne Deinen Blog Auschfrei welcher sich gegen hysterischen Feminismus a la #Aufschrei und weibliche Opfermentalität wendet.
Was war bei Dir der Auslöser diesen Blog zu starten und öffentlich Stellung zu beziehen?

 Anne Nühm: Einen konkreten Auslöser gab es eigentlich nicht. Das war eine längere und allmähliche Entwicklung, die ich im einzelnen selbst nicht mehr rekonstruieren kann.

Dazu maßgeblich beigetragen hat sicherlich, dass ich – als beruflich erfolgreiche Frau – immer wieder kontaktiert wurde, um meine beruflichen Erfahrungen z.B. in speziellen Veranstaltungen ausschließlich mit Frauen zu teilen. Dabei schwang immer der Unterton mit, dass Frauen ja überall benachteiligt und diskriminiert seien.

Mit meinen persönlichen Erfahrungen konnte ich das aber nicht in Einklang bringen. Und so wurde ich immer skeptischer und kritischer, und begann, solche Aussagen zu hinterfragen.

Zu dieser Zeit führte ich schon eine Weile mein Breakpoint-Blog, das sich als eine Art Tagebuch mit einer Vielzahl von mich interessierenden Themen beschäftigt. Feminismuskritische Beiträge passen jedoch meiner Ansicht nach weniger hinein, und so entstand Ende 2014 das #Auschfrei-Blog.

Außer Dir und der konservativen Autorin Birgit Kelle kenne ich kaum Frauen welche sich offen gegen den Feminismus aussprechen – obwohl zum Glück nicht alle Frauen feministische Thesen befürworten. Woran liegt dies und wie könnte man dies ändern? Männliche Feministen und White Knights gibt es schließlich ziemlich viele.

Nach meiner rein persönlichen Meinung ist es den allermeisten Frauen gar nicht bewusst, welche Auswüchse der moderne Feminismus hat.

In vielen Köpfen besteht – fälschlicherweise – der Glaube, dass Frauen weniger Rechte haben als Männer. Feminismus verspricht mehr Rechte – das hört man von klein auf ständig in den Medien. Also wächst  die Überzeugung, dass Feminismus grundsätzlich etwas Gutes sei, auch wenn man sich selbst gar nicht betroffen sieht.

Gegen diese Gleichgültigkeit kommt man nur schwer an. Bei weitem nicht jeder möchte die rote Pille schlucken.

Ich versuche immer wieder – ansonsten vernünftige – Frauen aufzuklären, dass Männer tatsächlich viel mehr Nachteile erleiden müssen als Frauen, aber dass das in der Gesellschaft totgeschwiegen und weitgehend öffentlich tabuisiert wird.

Es fällt auch aufgeschlossenen Frauen schwer, zu glauben, dass z.B. kein signifikanter Gender Pay Gap besteht, oder dass Männer mindestens genauso von häuslicher Gewalt betroffen sind wie Frauen.

Außer zu informieren und Tatsachen zu belegen, kann man – fürchte ich – nicht viel machen. Ein Umdenken zu erreichen, ist ein langwieriger Prozess, für den ich nicht allzu optimistisch bin.

Macht es in Deinen Augen Sinn absurde Artikel von extrem seltsamen Feministinnen wie Margerete Stokowski auseinanderzunehmen, wie es relativ häufig bei Alles Evolution passiert?
Oder sollte man soetwas am besten einfach ignorieren um diesen Leuten nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken?
 
Ich denke schon, dass es grundsätzlich sinnvoll ist, solche Absurditäten nicht unwidersprochen stehen zu lassen. Unbedarfte Leser könnten sonst meinen, diese Behauptungen wären so in Ordnung. Leider ist es oftmals schwierig, reines Getrolle, Satire oder ernstgemeinte Beiträgen voneinander unterscheiden.

Die zweite Frage ist allerdings, welchen Aufwand man sich damit machen will, solche Artikel zu sezieren.

Im Allgemeinen erfordert die Widerlegung von feministischen Aussagen ja keine große intellektuelle Anstrengung – Zeit allerdings schon.

Und auch Nerven und ein dickes Fell, sollten sich Feministinnen entschließen, ihrerseits auf die Replike zu reagieren.

Was sagst Du zu Blogs der US-Manosphere, welche z.B. unter ReturnOfKings.com zusammengefasst werden? Hier wird offen die unterwürfige Frau aus den 50er Jahren gefordert, was vielleicht doch ein wenig über konservative Werte hinaus geht. Würdest Du Männern empfehlen, diese Blogs (neben dem RotePilleBlog) regelmäßig zu lesen? Und wie gefällt Dir mein Blog?

Diese Blogs kenne ich zu wenig, um mich fundiert dazu äußern zu können.

Ich glaube aber, dass nur die allerwenigsten Männer auf Dauer eine Art Stepford-Frau wollen. Die Idee mag für manche Männer eine Zeitlang reizvoll sein, aber längerfristig wird solch eine perfekte Hausfrau doch langweilig. Die meisten Männer, die ich kenne, schätzen Frauen, die ihre eigene Meinung vertreten können, als anregende Herausforderung, und möchten lieber eine loyale Gefährtin als eine Frau, die ihnen ohne mitzudenken nur kritiklos zustimmt.

Mit Blogempfehlungen bin ich generell zurückhaltend. Es hat doch jeder andere Vorlieben. Sich bei grundsätzlichem Interesse weiter zu informieren, um sich selbst ein Urteil zu bilden, finde ich sinnvoll.

Dein Blog halte ich für eine Bereicherung der feminismuskritischen Bloggosphäre. Sicherlich können manche Leser davon profitieren.

Worüber ärgerst Du Dich als Frau mehr – verweichlichte, schwache und unterwürfige Beta-Männer oder toughe, unweibliche Feministinnen / Emanzen, welche überall den Ton angeben wollen?

Eindeutig letzteres. Diese Feministinnen wollen den Eindruck vermitteln, im Namen aller Frauen zu sprechen. Das tun sie aber nicht.

Es ist wirklich ein Ärgernis, wenn Frauen mit Feministinnen gleichgesetzt werden. Feministinnen sind nur eine unmaßgebliche Untergruppe, die es allerdings versteht, öffentlichkeitswirksam mit großer Klappe aufzutreten, und meistens dabei die Opferkeule zu schwingen.

Aber zumindest ich distanziere mich davon.

Ebenso von Emanzen, die so wie Männer sein wollen, und sie als Gegner sehen, anstatt die Komplementarität der Geschlechter zu wertschätzen.

Danke für das Interview!

Gerne, Henry.

 

Betaisierung a la Katzenberger

Heute in der Bild am Sonntag mal wieder eine feministisch anmutende Schlagzeile: „Die Katze findet Männer am Herd sexy“.

Trash-TV-Star Daniela Katzenberger beschreibt wie sie es attraktiv findet, wenn ihr Mann Lucas Cordalis (welcher 14 Jahre älter ist als sie) in der Küche das Essen für das gemeinsame Kind zubereitet.

Die weibliche Hypergamie hat Frau Katzenberger dazu getrieben, sich einen Mann zu suchen, der bekannt und angesehen ist und einiges an finanziellem Erfolg vorzuweisen hat.
Außerdem ist er körperlich größer und auch 14 Jahre älter als sie und körperlich fit.

Sicherlich hatte er einige Optionen bei diversen Frauen. In einer Beziehung versucht die Frau relativ schnell das Betaisieren.
Bei der Betaisierung soll aus einem Alpha Mann ein treuer Beta Mann gemacht werden.

Oftmals passiert dies auf negative Weise, indem die Frau versucht, dem Mann das Selbstvertrauen zu nehmen.

Frau Katzenberger macht es auf die nette Art, sie scheint also Respekt für ihren Mann zu haben und die Ehe scheint noch zu funktionieren.

Sie sagt einfach, daß ein Mann am Herd attraktiv sei. Hätte Cordalis beim ersten Date erzählt, daß er gerne zuhause kocht und ein Beta Image vermittelt, wäre dies sicherlich nicht gut angekommen.
Da hat er sicherlich seine männliche Alpha Seite erfolgreich präsentiert. Und Daniela hat sich wahrscheinlich auch nicht für Beta Verhalten (der brave Hausmann, der sich im Sinne der Familie unterordnet) interessiert, es sei denn sie wollte relativ schnell eine Familie gründen und den Mann dann an sich binden.

Jetzt hat sie dies getan, sie hat den Mann durch Heirat und ein gemeinsames Kind an sich gebunden. Die Betaisierung passiert nun, da es für sie riskant wäre, weiterhin einen wilden, ungezähmten Alpha Mann zuhause zu haben.
Er soll sich auf gar keinen Fall nun eine noch Jüngere zulegen. Dann wäre Daniela, welche bald 30 wird, alleinerziehende Mutter. Er soll jetzt den Part des fürsorglichen Vaters übernehmen. Jetzt heisst es heimischer Herd statt Parties auf Mallorca.

Dies ist im Grunde ein interessantes Beispiel und wenn die versuchte Betaisierung auf respektvolle Art geschieht, ohne den Mann zu verletzen, ist das in meinen Augen auch okay. Hier kann man den beiden nur eine lange und funktionierende Ehe wünschen, welche im Show-Business ja eher eine Seltenheit ist.

Man stelle sich jedoch dieses Zitat einmal anders herum vor – ein Mann sagt öffentlich „Ich mag Frauen die am Herd stehen“ – ein Sexismus Aufschrei wäre ihm hier sicher.

Die Gesellschaft und die Medien untersützen hier mal wieder die Frauen bei ihrem biologischen Auftrag und dabei den Mann langfristig zu binden.

Betaisierung muss ein Mann nicht zulassen und die Frau wird es sogar schätzen, wenn der Mann sich nicht zu sehr ändert. Mehr Infos wie du maskuliner leben kannst im eBook „Ohne Angst Männlich“